Das Waadtland ist wunderschön, jedoch ewig weit weg!
Nach gefühlt endloser Reise betreten wir eine schöne 3-fach Halle, bei der sofort auffällt, welcher Sport da wohl dominiert. Sicher nicht Handball, wohl eher Basketball an den herausstechenden Spielfeldmarkierungen dieser Sportart. Ein wenig gewöhnungsbedürftig fürs Auge.
In den ersten Minuten vielen die Tore schon fast abwechslungsweise, mal Nyon mal wir. Das kann noch ein spannendes Spiel werden. Doch nach 10 Minuten nahm der Trainer von Nyon, beim Stand von 4:7 für uns, sein Time Out. Doch das half ihnen nichts, den 7 Minuten später stand es bereits 5:12 und es sah nicht danach aus, als könnte sich das ändern. Ab der 24. Spielminute der Durchhänger mit einigen Technischen Fehlern und der ersten Zeitstrafe für uns. Jetzt war ich an der Reihe mit dem Time Out, nach dem Motto «reisst euch bitte wieder zusammen und spielt Handball». Das Halbzeitresultat kann sich sehen lassen mit 9:22 für die Gäste 😉
Die ersten 5 Minuten nach der Pause waren ausgeglichen, und dann der nächste Einbruch, ausgelöst durch die nächste Zeitstrafe. Die Technischen Fehler wechselten sich ab mit Wurffehlern und Paraden, und so schrumpfte der 14 Tore Vorsprung langsam gegen 9. Zum Glück konnten wir uns fangen und das Zepter ab der 45. Minute wieder übernehmen. Die Gastgeberinnen fanden nicht mehr ins Spiel und wenn sie werfen konnten, war da noch unsere Torhüterin, die gegen Ende des Spiels nochmal aufdrehte. Der Endstand von 23:39 darf sich sehen lassen! Das erste Spiel, in dem sehr vieles zusammenpasste und der Fortschritt der einzelnen Spielerinnen sichtbar wurde. Das macht Freude, weiter so!!!